Island

Prolog

Söðull in Island

Wie immer möchte ich ein paar Worte vorausschicken, bevor ich mich daran mache, unsere persönlichen Erlebnisse mit euch zu teilen. Island ist mehr als nur eine karge Insel, auf der Feuer und Eis die vorherrschenden Bedingungen sind. Island ist Tiefschwarz, Schneeweiß, Blutrot, Neongrün und Rot, Grün, Blau & Gelb zusammen. Kilometerdicke Eispanzer, spuckende Vulkane, nicht enden wollende Lavafelder, stürmische Sandwüsten, bunte Regenbogenberge, atemberaubend schöne Wasserfälle, bemooste Schluchten, einsame Fjorde, eigenwillige Pferde, lustige Vögel und vieles vieles mehr – das ist Island. Mehr dazu >>hier<<

Anreise

Sonnenuntergang auf der Norröna

Um mit dem eigenen Auto nach Island zu kommen, muss man einige Strapazen auf sich nehmen. So ging es mit unserem Isuzu erst einmal die 1400 Kilometer nach Hirtshals (Dänemark) und von dort aus 2 Tage lang mit der Norröna über die Färöer nach Seyðisfjörður, im Osten der Insel. Wie es uns dabei ergangen ist, erfahrt ihr nun >>hier<<

Nordosten

Vom Dettifoss zur Krafla

Blick vom Leirhnjúkur über das Lavafeld in Richtung Norden zum Krater Hófur (Nordostisland)

Der Nordosten Islands, am oberen Ende der Riftzone, ist eine der vulkanisch aktivsten Regionen des Landes. Vor allem am Vulkansystem der Krafla lassen sich die Folgen nach mehrfachen/-jährigen Eruptionen bestens studieren. Die Mývatn-Feuer und (ca. 250 Jahre später) die Krafla-Feuer, hinterließen nicht nur ein 35 m² großes Lavafeld, welches heute (gut 100 Jahre danach) noch immer dampft, sondern auch den Víti-Krater mit seinem türkisblauen Maar und die Solfataren am Unruhestifter Leirhnjúkur.
Nicht weit davon liegt Islands wohl beeindruckendste Schlucht – die Jökulsárgljúfur. Über diesen Canyon entwässert sich der größte Gletscher Europas (Vatnajökull) und hinterlässt so u.a. beeindruckende Wasserfälle wie den Dettifoss, den Selfoss und den Hafragilsfoss. Wer nun neugierig ist, wie das Ganze auch in Bildern aussieht, klickt einfach >>hier<<

Trekking entlang der Jökulsárgljúfur

Karl og Kerling - auf unserer Trekkingtour entlang der Jökulsárgljúfur (Nordisland)

2 Tage lang sind wir – fast ohne dabei einem Menschen zu begegnen – mit schwerem Gepäck durch den Nationalpark Jökulsárgljúfur im Nordosten Islands gewandert. Dabei kamen wir bei dieser kurzweiligen Fernwanderung nicht nur an 5 wunderschönen Wasserfällen vorbei, sondern durchstreiften auch den grünen Grund des Canyons, trafen auf gar sonderbare Gesteinsformationen; querten steile Geröllhänge, durften auch ein wenig Kraxeln, dann wieder uns die Fußsohlen fast plattlaufen; beteten, dass das Wetter halten mag und beendeten dann unsere Trekkingtour an einer imposanten Schlucht bei Ásbyrgi, die einem monströsen Hufeisen glich. Das alles, und mit welchen Widrigkeiten wir zu kämpfen hatten, erfahrt ihr nun >>hier<<

Mývatn-Region

Nahezu alles in dieser Region ist ein Produkt vulkanischen Ursprungs. Während der Mückensee (Mývatn) selbst in seiner ursprünglichen Form der Älteren Láxa-Lava zu verdanken ist, entstanden durch die Jüngere Láxa-Lava sowohl die “Dunklen Burgen” (Dimmuborgir) als auch die Pseudokrater (Skútustaðagigar) sowie einer der größten Explosionskrater der Welt (Hverfjall). Und dass es hier nach wie vor unter der Oberfläche noch ordentlich brodelt und dabei auch immer mal wieder überkocht, kann man kaum demonstrativer erleben als auf dem Solfataren-Feld Hverir. Nebenbei könnt ihr euch >>hier<< auch noch jede Menge Hintergrundwissen aneignen; ob nun über Wasserdampfexplosionen, Hochtemperaturengebiete oder aber die Isländische Sprache…

Norden

Goðafoss, Aldeyjarfoss & Hvítserkur

Hvítserkur auf Vatnsnes (Nordisland)

Kontrastreich geht es nun auch >>hier<< im Norden weiter mit dem “Wasserfall der Götter” – dem Goðafoss; einem von ca. 4500 Jahre alten Basaltsäulen gerahmten weiteren Wasserfall am Rande des Hochlands – dem Aldeyjarfoss; dem wohl bizarrsten Brandungsfels schlechthin – dem Hvítserkur und zu guter Letzt einer Seehundkolonie auf der Halbinsel Vatnsnes…