Island 2021 – Prolog

Tag um Tag um Tag vergeht, und ich denke mir: “Du musst endlich anfangen, deinen Blog über Island zu schreiben, bevor der nächste Urlaub wieder vor der Tür steht.” Doch je mehr ich mich unter Druck setze, umso weniger packt mich die Muse. All die zahlreichen Berg- und Schneeschuhtouren der letzten 3 Jahre sowie unsere spannende Fernwanderung durch die Sächsische und Böhmische Schweiz warten ja eigentlich auch noch darauf, niedergeschrieben zu werden. Wie soll ich das denn je wieder aufholen? – Also hilft tatsächlich nur eins, sich endlich an den neuen Schreibtisch zu setzen und irgendwo mal anzufangen!

Ein Plan reift heran

In warme Decken auf unser Chesterfield-Sofa gekuschelt, nebenan knisterte der Kamin verheißungsvoll, lagen wir eines kalten Wintertages vor dem Fernseher und schauten uns eine wunderschöne Doku über Island an. Das war die Geburtsstunde für unseren Jahresurlaub 2021 auf der Insel aus Feuer und Eis.
Was so völlig außerplanmäßig begann, reifte innerhalb weniger Tage zu einem handfesten Projekt heran und gipfelte in einem absolut unvergesslichem Abenteuer (, welches in diesem Jahr in die zweite Runde geht). Keine 2 Wochen später hatten wir schon unsere Überfahrt mit der Norröna gebucht, obwohl wir uns noch nicht einmal sicher sein konnten, ob man im August Corona bedingt überhaupt schon wieder einreisen darf. Auch ließ unser hochlandtaugliche Isuzu D-Max noch auf sich warten, mit dem wir die Schotterpisten Islands unsicher machen wollten. Das Wunschkennzeichen dafür war natürlich auch noch nicht bei der Zulassungsstelle beantragt, musste bei der Buchung allerdings hinterlegt werden. Aber “Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!”

Probleme – mit denen man sich aber durchaus arrangieren kann

Wildcampen

Je intensiver ich mich nun in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten mit dem Land beschäftigt habe, umso öfter stieß ich dabei auf Probleme, die ich von woanders her nicht kannte. So konnten wir uns zum Beispiel das (in Norwegen gern in Anspruch genommene) Jedermannsrecht hier gleich wieder abschminken. Denn auch wenn es noch immer von vielen Outdoor-Fanatikern mit einer absoluten Selbstverständlichkeit praktiziert wird (nur weil diese irgendwann mal was davon gehört haben und das nun nach wie vor für den aktuellen Stand halten), Wildcampen ist in Islands sensibler Natur nicht nur nicht gern gesehen, sondern inzwischen sogar verboten; von Notfällen einmal abgesehen. Auch wenn es zweifelsohne nichts Romantischeres gibt, als an einem traumhaften Fleck unmittelbar sein Zelt aufzuschlagen oder den Van einfach inmitten der Natur zu platzieren, sollte man dabei allerdings nicht vergessen, dass man mit solchen Aktionen leider genau das zerstört, weswegen man eigentlich ja selbst auf diese Insel gekommen ist.

Offroad

Da wären wir gleich bei einem weiteren Punkt, dem Offroad. Auch das ist auf Island strikt verboten und wird sehr streng geahndet. Und damit ist nicht nur gemeint, irgendwo quer feldein mit dem Superjeep durch die Landschaft zu düsen, sondern trifft schon dann zu, wenn man nur mit einem Reifen den Asphalt bzw. die Piste (was in 99% der Fälle wohl eher zutrifft) verlässt, um mal eben schnell irgendwo am Fahrbahnrand zu halten und ein Foto zu machen. Die Reifenabdrücke fressen sich ganz ungeniert in den Boden hinein, und man sieht diese (ungelogen) bis zu 40 Jahre später immer noch.
Warum genau das so ist, werde ich später noch erklären. Jedenfalls muss man in diesem Punkt in den sauren Apfel beißen und entweder solange weiterfahren, bis eine Bucht zum Anhalten kommt oder eben während der Fahrt aus dem Fenster fotografieren. (Nicht immer ein leichtes Unterfangen bei den holprigen Pisten!)

Müllentsorgung

Auch die Entsorgung von Unrat ist auf Island ein leidiges Thema. Man kann diesen nämlich nicht einfach so bedenkenlos in irgendeinen Mülleimer werfen, die hierzulande ja wirklich nahezu an jeder Ecke stehen. Wenn überhaupt, dann findet man gerade einmal an Tankstellen und Supermärkten dazu die Gelegenheit, was aber nicht heißen soll, dass man sich außerordentlich beliebt macht, wenn man dort nun säckeweise seinen Müll ablädt.
Eine besondere Herausforderung stellen somit Fernwanderungen dar, wo man schlicht und ergreifend seinen gesamten Abfall vom Start bis zum Ziel mitschleppen darf. Dazu gehören natürlich auch Papiertaschentücher, Toilettenpapier und organische Abfälle, die in Deutschland so oft einfach unachtsam weggeworfen oder von manch anderem immerhin achtsam verbuddelt werden. Ersteres finde ich allerorts und in jeder Hinsicht inakzeptabel, Zweiteres funktioniert auf Island jedoch auch nicht wirklich, da der starke, stetige Wind das lockere Erdreich sofort wieder abtragen würde. Dazu kommt noch, dass die Wärmeperioden extrem kurz ausfallen, weshalb selbst organische Abfälle nicht verwittern können. So ist das mit den Exkrementen dann eben auch so eine Sache! Man sollte also wirklich nur im notwendigsten Notfall für Größeres die Hose herunterlassen, wenn man es denn partout nicht mehr bis zur nächsten Hütte zu verdrücken mag.

Lebensmitteleinfuhr

Ja, und da wäre dann noch der vorerst letzte Punkt: die beschränkte Einfuhr von Lebensmitteln.
Wenn wir auch in dieser Hinsicht noch von Norwegen her verwöhnt waren, wo man der Flexibilität und dem Geldbeutel zuliebe kistenweise Proviant mitnehmen durfte, dann muss man in Island erst einmal schlucken und umdenken. Pro Person sind lediglich 3 kg Lebensmittel erlaubt, die einen Gesamtwert von 175,- EUR nicht übersteigen dürfen. Um sich das vielleicht etwas besser vorstellen zu können: das würde gerade einmal 6 Päckchen Brot (a 500 g) oder 6 Dosen Frühstücksfleisch oder 10 Packungen eines Tütengerichts ausmachen. Das auf 3 Wochen umgelegt, ist schon verdammt wenig!
Auch dürfen weder Kartoffeln, Rohmilchprodukte (dazu zählen auch nicht pasteurisierte Käsesorten) und Eier, noch frische oder abgepackte, geräucherte Wurst eingeführt werden. Damit will man das Einschleppen aggressiver Keime verhindern, deren Verbreitung zugegebenermaßen bei der eh schon spärlichen Vegetation in Island nahezu der Supergau wäre.

Insofern habe ich nun schon etwas vorweggegriffen, dass all diese Reglementierungen durchaus auch ihre Berechtigung haben. Also wenn man sich etwas intensiver mit dem Warum auseinandersetzt, dann kann man sich tatsächlich auch damit arrangieren und setzt sogar selbst alles daran, diese sensible Natur so gut es geht zu schützen.

Eine Insel wird geboren

Auf die Einen mag Island vielleicht karg und trostlos wirken, die Anderen hingegen schätzen eben gerade diese karge Schönheit und die augenscheinlichen Unterschiede zu den grünen Gefilden der eigenen Heimat. Um Islands einzigartige Landschaft einordnen zu können, muss man jedoch erst einmal die Zusammenhänge verstehen. Darum ist es mir auch so wichtig, im Vorfeld etwas näher darauf einzugehen, wie Europas zweitgrößte Insel denn überhaupt entstanden ist?

Vulkanismus

Gemessen an der gesamten erdzeitlichen Geschichte (die ungefähr 4,6 Mrd. Jahre zurückreicht) ist Island noch extrem jung; um genau zu sein mit 15-20 Mio. Jahren (auf die ältesten Teile bezogen) sogar die jüngste Insel der Welt. Ihrer Entstehung liegen 2 geologische Besonderheiten zu Grunde, die geradezu ein Musterbeispiel der Plattentektonik (Kontinentalverschiebung) abgeben. Das heißt im Konkreten, dass im nördlichen Teil des Atlantiks vor ca. 65 Mio. Jahren die Nordamerikanische und die Eurasische Platte begannen, auseinanderzudriften, und in der so entstandenen Spreizungszone (die man sich wie eine Naht vorstellen muss, die immer wieder aufs Neue aufreißt) 1000 °C heiße Gesteinsschmelze aus der Tiefe austreten konnte. An der Erdoberfläche lagerte sich schließlich die abgekühlte Lava an den Plattenrändern an, verkrustete dort und führte so zur Bildung von immer wieder neuem Land.
Auf diese Weise bildete sich zunächst erst einmal der Mittelatlantische Rücken heraus. Dass letzten Endes aber eine Insel solchen Ausmaßes entstehen konnte, ist zusätzlich der Tatsache zu verdanken, dass sich vor ca. 20 Mio. Jahren das (soeben beschriebene) Vulkansystem des Mittelatlantische Rückens gen Ostgrönland über einen sogenannten Hot Spot (zu Deutsch: Heißer Fleck) verschoben hat; einer heißen Magmaquelle am Meeresboden, aus der kontinuierlich flüssiges Gestein aus dem Erdinneren nach oben gelangte. In Kombination mit der Magmaproduktion aus der Plattenbewegung, wurde regelrecht ein hochexplosives Pulverfass gezündet, mit dem Resultat, dass die größte Vulkaninsel der Erde entstand. Mit einer Ausdehnung von 300 km Nord-Süd, 480 km Ost-West und einer Gesamtfläche von 103125 km² ist dieses Eiland immerhin 2 1/2 mal so groß wie die Schweiz. Eine zusammenhängende Landfläche (vulkanischen Ursprungs) in der Größenordnung ist übrigens weltweit einmalig, da normalerweise von den so entstandenen Gebirgsketten immer nur vereinzelte Gipfel aus dem Meer ragen.
Und noch immer kocht und brodelt es auf und unter Island. Jedes Jahr entfernen sich die Platten um weitere 2 cm voneinander. Die hochaktive Vulkanzone (Riftzone) zieht sich vom Südwesten des Landes (Insel Reykjanes) nach Nordosten (Mývatn Region) und droht es langsam aber stetig auseinanderzureißen. Deshalb braucht man sich auch nicht zu wundern, dass die jüngsten Teile Islands im Landesinneren (entlang der Riftzone) nur wenige Jahre alt sind, während der Norden, Nordwesten und Osten (wo inzwischen sämtlicher Vulkanismus erloschen ist) bis zu 16 Mio. Jahre alt ist.

Feuer versus/feat. Eis

Vor 9 Mio. Jahren begann das Klima global allmählich abzukühlen, jedoch erst 6 Mio. Jahre später (im Quartär) sollte sich zum Feuer nun auch das Eis – in Form von Gletschern – hinzugesellen. Dieser ersten vorausgehenden Eiszeit folgten seitdem noch 20 weitere und modulierten peu à peu das Erscheinungsbild Islands mit seinem hügeligen Hochland im Landesinneren und den zahlreichen Fjorden an den Küsten.
Übeltäter waren gewaltige Gletscherzungen, die sämtliches Gestein mit sich rissen und auf ihrem Vernichtungszug riesige Trogtäler zurückließen. Diese wurden schließlich vom Atlantik geflutet, nachdem die Gletscher (im Zuge einer weltweiten Erwärmung vor 18000 Jahren) rasant abschmolzen. Unter dem nachlassenden Gewicht des Eises hoben sich einerseits zwar die Landmassen um ein gutes Stück an, doch das im Gletscher gebundene Wasser schmolz im wahrsten Sinne des Wortes nun auch einfach so dahin und ließ damit ebenso den Meeresspiegel überproportional ansteigen, wodurch die Insel erst einmal überschwemmt wurde. Das hat sich in Folge zwar wieder relativiert, doch was zurückblieb sind u.a. die Fjorde im Nordwesten und Osten des Landes.
Die letzte richtige Eiszeit endete vor 8000-10000 Jahren, danach folgten noch einige Klimaschwankungen, wo sich Wärme- und Kälteperioden abwechselten, und Island wohl zwischenzeitlich komplett eisfrei gewesen sein soll. Die Gletscher, die wir also heute sehen können, sind vermutlich gerade einmal 5000 Jahre alt.

Wer nun denkt, Feuer und Wasser würden sich nicht vertragen, und die Eismassen müssten die Magmaaktivitäten doch zum Erliegen bringen, liegt völlig falsch, denn der Vulkanismus sucht sich auch unter dem Eis noch seinen Weg. Während in den eisfreien Perioden die Lava ungehindert austreten konnte und viele formschöne Kegel erschuf, entstanden subglazial riesige Tafelberge.
Als Nachfahrin einer waschechten Glatzer 😀 könnte ich mich jetzt wohl noch ewig darüber auslassen, welche Vulkanformen, Lava- und Gesteinsarten es gibt, doch dann wäre es nicht auszuschließen, dass an dieser Stelle einige die weiße Flagge hissen würden. Darum werde ich euch mit solchen Einzelheiten erst im entsprechenden Blogbeitrag behelligen, wenn es dazu auch die passenden Bilder zu bewundern gibt.

Vegetation

Wer Island das erste Mal besucht, kann sich nur schwer vorstellen, dass es hier durchaus auch mal mehr Vegetation, ja sogar ausgedehnte Wälder gab. Heute besteht es sage und schreibe zu fast 2/3 aus Ödland. Die gerade einmal 345580 Einwohner (Stand 06.04.2022) verteilen sich zu ca. der Hälfte auf die Landeshauptstadt Reykjavik und der Rest auf einige wenige Regionen an der Küste. (Allein Stuttgart hat ungefähr doppelt so viele Einwohner wie ganz Island zusammen.)
Große Teile des Landes sind von einer sogenannten edaphischen (bodenbedingten) Wüste bedeckt, deren extrem poröses Gestein zugrunde liegt, durch das jeglicher Niederschlag hindurchsickern kann. Was zurückbleibt ist Sand und Geröll.

Die Vernichtungsmaschinerie der Isländischen Vegetation

Vom 13. bis zum 19. Jahrhundert verzeichnete man auf Island eine verstärkte Vulkanaktivität (die “berühmten” Katla-Feuer). Durch die zahlreichen Ausbrüche gelangten jede Menge Gase (u.a. Wasserdampf, Kohlen- & Schwefeldioxide und Treibhausgase) sowie Asche (durch welche die Sonneneinstrahlung vermindert wird) in die Erdatmosphäre, was eine weitere Abkühlung des Klimas zur Folge hatte. Der toxische Ascheregen sorgte zusätzlich noch dafür, dass die letzte Vegetation vernichtet wurde.
Wo nichts ist, kann bekanntlich auch nichts wachsen; und wo keine Wurzeln das Erdreich festhalten, tut die Erosion ihr Übriges. Winde fegen unaufhaltsam über das Hochland und tragen nicht nur den wenigen kostbaren Boden ab, sondern können mit aller Wucht sogar faustgroße Bimssteine durch die Gegend befördern. (Da steht dann kein Zelt mehr, und das Automobil kann danach mit Sicherheit auch eine neue Lackierung vertragen.)
Die letzte Stufe der Vernichtungsmaschinerie war und ist der Mensch selbst. Überrodung, der eh schon spärlichen Flora, gab der Vegetation den letzten Gnadenstoß, wie auch die importierten Nutztiere (allen voran Schafe), welche die Pflanzen bis zum lockeren Erdreich abfressen.

Konsequenzen

Der Mensch scheint der Natur nicht gut zu tun, und Klimaerwärmung ist kein Schimpfwort!
Je mehr man sich mit dieser Thematik auseinander setzt, umso mehr kommt man eben zu jener Erkenntnis. Jetzt kann man natürlich die Menschheit nicht einfach gnadenlos ausradieren, aber man kann sie zumindest versuchen, zu sensibilisieren. Durch unser eigenes teils verantwortungsloses Handeln, begünstigen wir eine Erwärmung des Klimas rasant.
Am hiesigen Beispiel belegt, stelle man sich einmal vor, was es bedeuten würde, wenn die Klimaerwärmung so weit voranschreitet, dass die Gletscher komplett abschmelzen. (Was inzwischen ja ganz offensichtlich ist.) Es käme zu einer Druckentlastung der Erdoberfläche, mehr Magma könnte nach oben aufsteigen, und Island würde im wahrsten Sinne des Wortes explodieren. Die Auswirkungen wären nicht nur für das Eiland das Aus, sondern würden weltweit für katastrophale Folgen sorgen.
Das sind jetzt beileibe keine Horrorvisionen oder Endzeittheorien! Erst 2010 durften wir schließlich alle miterleben, wie der verhältnismäßig kleine Eyjafjallajökull (sprich leicht nuschelnd: Äy-ja-fjah-dla-jö-kudl) den kompletten Flugverkehr lahmgelegt hat. Schlimmer waren schon die Folgen nach den Ausbrüchen der Laki-Krater im Jahre 1783, welche 8 Monate lang wüteten. Die Asche verteilte sich über die gesamte nördliche Hemisphäre und sorgte daraufhin selbst in Frankreich zu Missernten und daraus resultierenden Hungersnöten. (Manch einer vermutet sogar, dass dies der Auslöser der Französischen Revolution gewesen sein soll.)
Ich will nun sicher keine Moral predigen, sondern euch nur einmal vor Augen führen, zu was für Konsequenzen es kommen kann, wenn wir dem Ganzen nicht irgendwie entgegenwirken. Was der Einzelne letzten Endes daraus macht, ist sein Ding, aber wenn jeder nur ein Stück weit mithilft, können wir das Leben auf unserem Planeten vielleicht immerhin noch für unsere direkten Nachkommen sichern.

Die vielen schönen Seiten Islands

Wie im normalen Leben auch, gibt es auf Island gute und schlechte (Z)Seiten. Was uns aber letztendlich schon im Vorfeld in den Bann gezogen hat, waren all die sagenhaften Bilder von dieser einzigartigen Landschaft; ganz unabhängig davon, unter welchen dramatischen Bedingungen diese entstanden sein mag. So haben die endlos scheinenden schwarzen Sandwüsten durchaus auch ihren Reiz, und das bisschen Vegetation erstrahlt in den wenigen schneefreien Monaten im Jahr gleich umso satter. Fast schon neongrün stechen die Moose und Flechten aus der dunkler Umgebung hervor.
Kilometerlange und -breite Lavafelder malen skurrile Strickmuster in die Landschaft oder Tephra-Brocken haben sich zu bizarren Felsskulpturen aufgetürmt, welche die Fantasie jedes noch so einfallslosen Menschen zwingend beflügeln müssen.
An den Abflüssen der Gletscher haben sich immense Sanderebenen herausgebildet, die sich bis ins Meer hineinziehen und von abertausenden Wasseradern durchzogen sind. Wo sich die Landmassen hingegen aus dem Meer erhoben haben, entstanden riesige (bis zu 600 Meter hohe) Klippen, an dessen Kanten sich zahlreiche, konkurrenzlos schöne Wasserfälle hinabstürzen und bei Sonnenschein kräftige Regenbogen in die Luft zaubern.
Die Küsten Islands sind gespickt von seltsamen dunklen Felsnadeln oder anderen -formationen basaltischen Ursprungs, die durch das tosende Wasser noch ihren letzten markanten Schliff erhielten.
Aufgrund der aus der Tiefe emporgeförderten Sedimente, erstrahlen hingegen die Berge und Hügel des Hochlands in den buntesten Farben; mal als bräunlich-gelbe basaltische Palagonit-Kegel, die von leuchtend grünen Flechten überspannt sind; mal als schwarzes Obsidian-Gestein (ein weiteres vulkanisches Glas) oder aber als regenbogenfarbene granitähnliche Rhyolith-Berge.
In den “heißen” Zonen der Hochtemperaturgebiete kocht und brodelt es wie in einem Suppentopf. Überall eruptiert vulkanisches Gas (Fumarolen) oder entweichen nicht ganz ungiftige Schwefelverbindung (Solfataren). Heiße Schlammtöpfe blubbern und zischen mehr oder weniger bedrohlich vor sich hin. An manchen Stellen schießen Geysire meterhoch in die Luft. Der Gestank erinnert einen allerdings eher an eine Hexenküche; doch der farbliche Kontrast ist einfach beeindruckend schön.
Wo es jedoch etwas weniger heiß ist (Niedrigtemperaturgebiete), laden heiße Quellen – sogenannte Hot Pots (nicht zu verwechseln mit den oben beschriebenem Hot Spot) – in freier Natur zum Baden ein.
And last but not least wären noch die Gletscher zu erwähnen, die Island (Eisland) schließlich zu ihrem Namen verhalfen:

Gletscher

11922 km² machen Islands Plateaugletscher im Gesamten aus. Das sind stolze 11 % der Inselfläche. Der mit Abstand größte davon ist mit 8300 km² der Vatnajökull, dessen Eispanzer an den dicksten Stellen bis zu 1 km beträgt. Er ist damit größer als alle Kontinentalgletscher zusammen. Wenn ich im Vergleich dazu nun noch einmal Norwegen anführe, wo sich die 2534 (!) Gletscher auf 3300 km² summieren, ist der Vatnajökull schon dreimal größer als alle zusammen. Kaum vorstellbar!
Die nächstgrößeren Gletscher auf Island wären der Langjökull (953 km²), Hofsjökull (925 km²), Myrdalsjökull (596 km²) und der Drangajökull (160 km²); auch hier noch einmal im Vergleich zu Norwegen, dessen größter Gletscher Jostedalsbreen auf 487 km² kommt.
Übrigens, wie man unschwer erkennen kann, steht Jökull im Isländischen für Gletscher. Wenn man also vom Vatnajökull Gletscher spricht, wäre das genauso doppelt gemoppelt wie der weiße Schimmel. 😉

Auf eine nicht ganz unwesentliche Besonderheit möchte ich im Zusammenhang mit dem Vulkanismus unbedingt noch hinweisen. Extrem gefürchtet sind die sogenannten Gletscherläufe. Was wir oftmals mit dem bloßen Auge gar nicht erkennen können, sind subglaziale Vulkanausbrüche; also Ausbrüche unter dem Eis. Aufgrund der Wärmeentwicklung der ausgetretenen heißen Magma, kommt es nun zum Abschmelzen der darüberliegenden Eiskappen. Unterirdisch kommt es zur Bildung von Schmelzwasserseen, die irgendwann, wenn der Druck zu groß wird, die vorgelagerten dünneren Eisschichten durchbrechen. Innerhalb kürzester Zeit entlädt sich der provisorische Wasserspeicher auf einem Schlag, und pro Sekunde werden bis zu 100000 m³ Wasser bis ins Meer befördert. (Nasse Füße wären bei einer solchen Fluwelle wohl eher das kleinste Problem.)
Die etwas weniger aggressive Form findet man bei von Gletschern überdeckten Hochtemperaturgebieten vor, wo aufgrund der regelmäßigen Wärmezuvor von unten der Eispanzer kontinuierlicher abschmilzt und dabei im Inneren größere Wasserblasen einlagert. Diese entladen sich ähnlich dem oben genannten Beispiel, nur wesentlich langsamer, dafür allerdings in mehreren Schüben.

Fauna

Islands Natur zieht natürlich nicht nur uns Menschen an, sondern sehr viel länger schon die Tierwelt. Seien es Wale, die vor den Küsten plötzlich auftauchen; Robben, die sich in sicherer Entfernung zu uns in der Sonne räkeln; Polarfüchse, die vor allem die einsamen Fjordlandschaften im Westen des Landes durchstreifen oder unzählige Vogelarten, die sich in den zerklüfteten Klippen bestens einnisten können – sei es die etwas angriffslustige Raubmöwe (Skua) oder Basstölpel, Dreizehenmöwe und nicht zu vergessen die putzigen Papageientaucher.
Sowohl die Schafe, als auch die Rentiere und die allerorts bekannten Islandpferde, sind allerdings Mitbringsel der ersten Siedler.

Von den ersten Siedlern bis heute

Woran erkennt man ein schlechtes Buch? – Erst ewig langes Ausholen, und plötzlich will der Autor ganz schnell fertig werden. – Na ganz so schlimm bin ich hoffentlich nicht, aber irgendwann muss ja auch ich mal mit meinem Vorwort zum Ende kommen, was sich inzwischen eher zu einem “Vor-Roman” ausgedehnt hat. Außerdem finde ich, dass der Mensch im Gegensatz zu den Naturgewalten (die auf Island vorherrschen) nur eine relativ untergeordnete Rolle spielt. Deshalb will ich es zumindest versuchen, mich in diesem Punkt etwas kürzer zu fassen:

  • Ab 650 lebten vermutlich für ein paar Jahre irische Mönche auf Island (damals Thule genannt).
  • 865 startete der Wikinger Flóki Vilgerðarson erste Ansiedlungsversuche, unterschätzte allerdings die harten Winter und kehrte bald darauf schon wieder nach Norwegen zurück; nachdem all sein Vieh dem rauen Klima zum Opfer fiel. Er gab deshalb auch dem Land seinen so passenden Namen – Island (Iceland).
  • 870 erreichte der erste dauerhafte Siedler Ingólfur Arnarson die Landzunge Ingólfshöfði, verließ diese aber kurze Zeit später wieder, um sich weiter westlich in einer Bucht niederzulassen, die er aufgrund des dort vorherrschenden Rauchs Reykjavík (Rauchbucht) nannte.
  • Zwischen 874 und 930 (Zeit der Landnahme) folgten ihm 400 Familien; vordergründig hochrangige Adlige, die den norwegischen König “Harald Schönhaar” (Harald Hårfagre) nicht anerkennen wollten und somit gezwungen waren, Norwegen zu verlassen.
  • 930 trafen alle Goden (Bauernfürsten) zur alljährigen Versammlung zusammen, um sich in Streitfragen zu beraten. Es wurde das Alþing gegründet, das älteste Parlament der Welt.
  • 982 erreichte Erik “der Rote” Thorvaldsson (Eirík rauði Þordvaldsson) Grönland; im Jahre 1000 entdeckte sein Sohn Leifúr Eiríksson (noch 500 Jahre vor Columbus) Amerika.
  • 1000 beschloss das Alþing unter Druck der norwegischen Krone die Annahme des Christentums, welches in den folgenden 200 Jahren seine Macht in Island etablieren konnte.
  • Kompetenzstreitigkeiten im Land führten dazu, dass man immer öfter den norwegischen König zu Rate zog und 1262 schließlich Hákon Hákonarson als Monarchen anerkannte. Damit verlor Island seine Unabhängigkeit. Im gleichen Zuge wurde das Alþing abgeschafft.
  • Ab 1380 ging es rapide bergab. Aufgrund der Erbfolge fiel Island (wie auch Norwegen) an Dänemark. Alte Vereinbarungen wurden von den neuen Machthabern missachtet, Handelsmonopole zu deren eigenen Gunsten eingeführt.
  • Zusätzlich wütete Mitte des 14 Jh. eine verheerende Pockenepidemie, welche die vulkan- und seuchengebeutelte Bevölkerung sehr hart traf.
  • Die Pest (Anfang und Ende des 15. Jh.) sowie eine allgemeine Klimaverschlechterung – einhergehend mit dem Ausbruch der Laki-Krater 1783-84 – dezimierte die Bevölkerung auf gerade einmal 35000 Einwohner (1/10 von heute).
  • Daraufhin wurde 1787 immerhin von den Dänen das Handelsmonopol etwas gelockert, jedoch erst 1854 komplett aufgehoben.
  • 1843 durfte das Alþing zum ersten Mal wieder tagen. Ein erster Schritt in Richtung Unabhängigkeit, die Island 1918 endlich komplett zurückerhielt (lediglich noch durch den Unionsvertrag mit Dänemark verbunden).
  • Um der deutschen Besetzung während des 2. Weltkrieges entgegenzuwirken, ließen sich erst britische, später amerikanische Truppen auf der Insel nieder und erhielten in Keflavík einen Militärstützpunkt (von 1951-2006) als Gegenleistung für die Bereitstellung ihrer Streitkräfte.
  • Am 17. Juni 1944 wurde der Unionsvertrag mit Dänemark endlich komplett außer Kraft gesetzt und eine unabhängige Republik ausgerufen.
  • 1946 trat Island der UNO, 1948 der OEEC und 2001 dem Schengen Abkommen bei und zählt selbst als eines der Gründungsmitglieder der NATO (1949).
  • In den “Kabeljaukriegen” mit den Briten (1952-1976) erweiterten die Isländer peu à peu ihre Fischereigründe auf 200 Meilen.
  • 2008 kam es zur landesweiten Finanzkrise, welche sämtliche Banken kollabieren ließ.
  • 2010 eruptierte der Eyjafjallajökull, 2011 der Grímsvötn und von 2014-2015 die Bárðarbunga (der größte Ausbruch seit der Laki-Krater).
  • Heute steht Island aus wirtschaftlicher Sicht gar nicht mal so schlecht da. Vorrangige Einnahmequellen wären z.B. der Tourismus, die Landwirtschaft und Schafzucht, die Fischerei (leider auch das Tabuthema Walfang) und vor allem die Geothermie.

Abschließende Worte

Leider ist nun alles doch etwas ausführlicher geworden. Aber es ist mir eine Herzensangelegenheit, mich beim Schöpfer allen Lebens ein wenig erkenntlich zu erweisen, und mein Wissen und meine Eindrücke an diejenigen weiterzugeben, die nicht das Glück haben, die Welt so hautnah wie wir zu erleben; sie in all ihren Formen und Farben wahrzunehmen, wie auch die Naturgewalten am eigenen Leib zu spüren. Island ist ständig im Wandel. Die Zeitbombe tickt unaufhaltsam, und man kann nie wissen, wann sie endgültig hochgehen wird. Ich möchte mich jetzt schon einmal bei euch allen für eure Geduld beim Lesen bedanken und versichere euch im Gegenzug, die Bilder und Erlebnisberichte werden auch eure Herzen aufgehen lassen.

Reiselektüre und nützliche Karten

Bildband – Unterwegs in Island

Unterwegs in Island - Das große Reisebuch von Kunth

Das große Reisebuch von Kunth, welches sowohl als Bildband als auch Kartenwerk (Maßstab allerdings nicht wirklich gut) dient, ist immer wieder ein Klassiker. Wenn man diese Lektüre durchgeblättert hat, dann kann man gar nicht anders, als selbst nach Island zu reisen. 288 Seiten

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Bildband – Highlights Island

Highlights Island - Bildband von Bruckmann

Die 50 Highlights Islands wurden in diesem genialen Bildband wunderschön eingefangen und durch viele nützliche Informationen ergänzt. Man erfährt z.B., was an der Isländischen Sprache so besonders ist, wo sich die Elfen und Trolle gern verstecken und warum Islands Reittiere Pferde und nicht in etwa Ponys sind. 192 Seiten

>>Hier erhältlich<<

Stefan Loose Reiseführer Island

Stefan Loose Reiseführer Island

Mein Standardwerk und absolutes Must-have zur idealen Reisevorbereitung, wenn man auf eigene Faust unterwegs ist. Wer noch gar nicht weiß, was er überhaupt sehen will, sollte sich im Vorfeld aber lieber einen Bildband besorgen; denn Fotos sind in diesem Buch relativ sparsam eingesetzt. Ansonsten wie üblich vollgepackt mit hilfreichen Tipps für Übernachtungen, Essen, Transport uvm. 640 Seiten

>>Hier erhältlich<<

DuMont Reise-Handbuch Island

DuMont Reise-Handbuch Island

Wem der Loose-Führer nicht ausreicht, und weil andere Autoren eben auch anders Reisen und ihre Umwelt anders wahrnehmen, dem empfehle ich auch hier noch das Reise-Handbuch von DuMont. Was hier positiv auffällt, sind die Routentipps in den einzelnen Kapiteln, zusätzliche Wanderbeschreibungen und eine brauchbare Island-Karte im Großformat. 448 Seiten

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Top 10 Island – Dorling Kindersley

Top 10 Island - Dorling Kindersley

Hingegen zu den Vis-à-vis Reiseführern sonst, überzeugt mich diese abgespeckte Version deutlich weniger; sind hier ja auch nur die absoluten Highlights kurz beschrieben. Wer sich aber einen groben Überblick – untermalt mit vielen Bildern – verschaffen will und über die touristische Hauptroute eh nicht hinauskommt, für den ist dieses Büchlein völlig ausreichend. 144 Seiten

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Outdoor – Island: Trekking-Klassiker

Outdoor - Island: Trekking-Klassiker

Wer die beliebten Fernwanderwege Islands (wie z.B. den Laugavegur) beschreiten möchte, sollte sich unbedingt dieses Büchlein zulegen. Nebst den Tourenbeschreibungen erfährt man hier als einziges, wie man denn überhaupt zum Startpunkt kommt und vor allem danach auch wieder zurück. Da der Autor ein diplomierter Geologe ist, erhält man außerdem im Vorfeld unglaublich viele Infos über die Entstehung und Arten von Vulkanen, Gletscher und so weiter. Für mich die perfekte Trekking-Bibel im Hosentaschenformat. 288 Seiten

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Outdoor – Island: 22 Wanderungen

Outdoor - Island: 22 Wanderungen

Etwas weniger ausführlich (im Vorwort) hingegen zum Trekking-Klassiker, dafür mit 22 schönen Tages- oder Halbtagestouren, ist dieser kleine Wanderführer gespickt. Wenn man ausreichend Zeit hat, sollte man diese am besten alle machen. Mit Zeit- und Distanzangaben, Höhenmetern, Einkehrmöglichkeiten, Anfahrt, Parkplätzen & Co. Die GPS-Tracks zu den Wanderungen (beider Bücher) kann man sich auf der Homepage (Link im Buch) herunterladen. 157 Seiten

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Rother Wanderführer – Island

Rother Wanderführer - Island

Wer gerne wandert, wird vermutlich auch an diesem Führer nicht vorbeikommen. Natürlich werden hier keine Touren neu erfunden, und so wiederholt sich einiges aus den Outdoor-Heften. Aber da gibt es eben noch die eine oder andere Wanderung, die in oben genannten nicht aufgelistet sind. Für die zweite Reise kann man also gerne etwas aufstocken. 176 Seiten

>>Hier erhältlich<<

Trackbook Island

Trackbook Island

Ein Schmankerl, was wir bei unserer ersten Reise schon hätten dabeihaben sollen. Hier sind alle Hochlandstraßen aufgelistet und nach dem Schwierigkeitsgrad (entsprechend dem Fahrzeugtyp) bewertet. Es wird auf Tücken hingewiesen, damit man u.a. nicht etwa in einer Furt steckenbleibt, weil diese tiefer ist als das eigene Fahrgestell hoch. Für alle 4×4-tauglichen Fahrzeuge, deren Steuermänner sich in die Wüstenlandschaft Islands trauen. 366 Seiten

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Island Sérkort 3 – Kjölur, Langjökull, Kerlingarfjöll

Island Sérkort 3 - Kjölur, Langjökull, Kerlingarfjöll

Die Karten von Mál og menning sind der Hammer und absolut notwendig, da Island bei Outdoor-Active, Open-Street-Map und Koomot lediglich als “weißer Fleck” erscheint. Wer in entsprechenden Regionen wandern will, ist mit den (von mir gleich vorgestellten Karten) ganz gut aufgestellt. Beim Kauf allerdings unbedingt auf die aktuellste Ausgabe achten, damit man kein veraltetes Material (u.a. von 2009) angedreht bekommt; mit Wegen, die schon lange gar nicht mehr existieren. Sérkort 3 ist vor allem zu empfehlen, wenn man den Kjölur (den alten Reitweg) machen oder z.B. die “Altweiberberge” (Kerlingarfjöll) besuchen will. Ausgabe 2016

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Island Sérkort 4 – Landmannalaugar, þórsmörk, Fjallabak

Island Sérkort 4 - Landmannalaugar, þórsmörk, Fjallabak

An dieser Karte kommt man einfach nicht vorbei, wenn man schon die Strapazen einer Island-Reise auf sich nimmt. Wer den berühmten Laugavegur nicht macht oder zumindest Landmannalaugar oder die Wälder des Thors (þórsmörk) besucht, ist selber schuld. Ausgabe 2018
Vorsicht: Bei thalia.de & bücher.de ist momentan nur die Ausgabe von 2013 verfügbar!!!

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Island Sérkort 7 – Askja, Herðubreið, Kverkfjöll

Island Sérkort 7 - Askja, Herðubreið, Kverkfjöll

Wen es in die Óldáðahraun (Missetäterwüste) um die Askja (mit ihrer riesigen Caldera) und den Tafelvulkan Herðubreið zieht, wo vor 50 Jahren schon Neil Armstrong & Co für ihre erste Mondmission trainiert haben, sollte sich dieses Wanderkarte unbedingt zulegen. Ausgabe 2015

>>Hier erhältlich<<

Island Sérkort 8 – Akureyri, Mývatn, Dettifoss

Island Sérkort 8 - Akureyri, Mývatn, Dettifoss

Nicht viel weniger berühmt als die Gegend um Landmannalaugar ist die Region zwischen Akureyri und dem Mývatn. Hier laden unzählige schöne Wasserfälle entlang der Jökulsárgljúfur oder beeindruckende Hochtemperaturgebiete zum Wandern ein. Ausgabe 2018

>>Hier erhältlich<<

Island Sérkort 9 – Hornstrandir

Island Sérkort 9 - Hornstrandir

Wer viel Zeit mitbringt und gerne tagelang einsam durch die Natur streifen will, der ist im nordwestlichsten Zipfel Islands – auf Hornstrandir – gut aufgehoben. Ausgabe 2016
Vorsicht: Auch hier wieder aufgepasst, andere Anbieter verkaufen noch alte Karten von 2009!!!

>>Hier erhältlich<<

Island Atlaskort 15 – Veiðivötn

Island Atlaskort 15 - Veiðivötn

Um die etwas weniger besuchte Landschaft in der Nähe der Feuerspalte Eldgjá oder gar den wunderschönen See Langisjór zu erkunden, sollte man sich zusätzlich unbedingt noch diese Atlaskort leisten. Das Kartenmaterial von Landmannalaugar (Sérkort 4) reicht nicht bis in diese Region. Ausgabe 2015

>>Hier erhältlich<<

Kortabók – Straßenatlas Island

Kortabók - Straßenatlas Island

Kein Weg geht an diesem Straßenatlas (Maßstab 1:300000) vorbei. Er hat zwar seinen stolzen Preis und ist in der Ausgabe von 2019 nicht überall zu erhalten, doch man sollte diese zwingend nehmen, da in dem neueren Exemplar keine Furten eingezeichnet sind. Wichtig!!!

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